Gute Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften U20

Olper Leichtathleten starten in vier Disziplinen

Bei den Deutschen U20-Meisterschaften der Leichtathleten repräsentierte die Leichtathletinnen aus Olpe den Kreis Olpe sehr erfolgreich

Annica Deblitz (SC Olpe) startete über die 60 m. Mit einer Zeit von 7,84 sek. qualifizierte sie sich für den Halbfinallauf. Da konnte sie ihre Leistung nochmals steigern und kam mit einer Zeit von 7,83 sek. und somit Saisonbestleistung ins Ziel. Das bedeutet auch, dass sie sich ggü. ihren Meldeplatz deutlich nach vorne geschoben hat. Ihr Trainer Dieter Rotter war mit der Leistung sehr zufrieden, zumal die Konkurrenten zum Teil zwei Jahre älter waren und somit über mehr Erfahrung und Trainingsumfang verfügten. Die im Vergleich zu anderen Leichtathletikzentren schlechteren Trainingsmöglichkeiten im Winterhalbjahr aufgrund fehlender Sprintbahn zeigten ebenfalls Wirkung.

Nach einer längeren und notwendigen Trainingspause ging Marlitt Spille (SC Olpe) bei den zeitgleich stattfindenen Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf an den Start und das auch noch mit einem neuen Speergewicht. Ihre Leistung beim einwerfen konnte sie im Vorkampf nicht bestätigen und warf den Speer auf 35,03 m. In ihrem ersten Jahr in der U20 war Marlitt mit ihrer Leistung nicht unzufrieden, gehört sie doch letztlich zu den 16 besten Speerwerferinnen in Deutschland.

In der Besetzung Annica Deblitz, Julia Hippler, Christin Schneider und Alina Hoberg ging die noch U18-Staffel der StG Olpe/Fretter hochgemeldet über die Vorläufe der U20 an den Start. Am Ende hingen die süßen Trauben dann doch zu hoch. Wie groß der Streß bei einer Deutschen Meisterschaft ist, zeigt die doch hohe Anzahl an Disqualifizierungen und Mannschaftsaufgaben. Annica startete gut und baute einen Vorsprung aus, den Julia und Christin halten. Schlußläuferin Alina hatte in der zweiten Kurve muskuläre Schwierigkeiten und konnte ihr Tempo nicht halten. Insgesamt kam die Staffel auf Platz 15 von 29 Staffel.

Mit Meldeplatz 30 ging Emma Rehse (SC Olpe) über die 200 m an den Start. In ihrem ersten U18-Jahr war an einer Finalteilnahme in der U20 nicht zu denken. Ziel war die Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung. Trainer Dieter Rotter hatte die Taktik vorgegeben, dass Emma ihre direkte Konkurrentin in der zweiten Kurve überholten sollte und dann das Tempo mit ins Ziel nehmen sollte. Die Taktik setzte Emma gezielt um und saugte sich mit einer Zeit von 25,39 sek. auf Platz 18 vor. Dies bedeutet die Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung und ist zugleich Kreisrekord über alle Klassen.