Westf. Hallenmeisterschaften U18

Fünf mal Edelmetall gehen in den Kreis Olpe

In der Leichtathletik entscheiden Zentimeter oder Sekunden, ob eine Athletin oder ein Athlet auf's Treppchen steigen kann oder nicht. Manchmal sind die Zeitabstände auch kürzer, so bei den Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften U18 am 19.01. in Dortmund. 

Erfreulich aus Sicht des FLVW-Kreises Olpe war, dass vier Kreisvereine in der Helmut-Körnig-Halle vertreten waren. Im Finale über 60 m in der weiblichen U18 erreichten mit persönlichen Bestleistungen Paula Simon Platz 8 und Helena Tröster Platz 10 - beide LG Südsauerland. Paula begeisterte zudem über die 200 m mit 26,22 Sekunden und kam damit auf den Platz 10. Im Kugelstoßen der Frauen hat Alina Gierse (LG Südsauerland) die Kugel auf eine Weite von 10,67 m gestoßen. Damit fehlte ihr 1 Zentimeter, um unter die Top-Ten zu kommen.
Der LC Attendorn war mit Lea Wiethoff im Hochsprung vertreten. Mit übersprungenen 1,51 m erreichte Lea Platz 10. Ebenfalls im Hochsprung angetreten war Joshua Holterhoff vom TV Olpe. Mit persönlicher Bestleistung über 1,77 m konnte er sich über Edelmetall und Platz 3 freuen. Sein erster Hallenwettkampf in diesem Jahr brachte damit auch Selbstvertrauen. Für die kommende Freiluftsaison sehen die Trainer ein hohes Leistungspotential.
Für die SG Wenden ist der Lauf über die 400 m von Alexander Lind in 51,45 Sekunden neue Hallenbestzeit. Zufrieden zeigte sich Trainer Egon Bröcher auch über das Ergebnis der 3x1.000 m der Männer. Hier siegten souverän in 8:04,31 min Sai Manivannan, Tim Thiesbrummel und Marco Giese in einer Zeit von 8:04,31 min vor der LG Hamm. Gerade Marco zeigte sich in guter Form, obwohl er in diesem Winter nicht speziell für die Mittelstrecke trainiert hat. Am Lauf über 1500 m der Männer nahm Frederik Wehner von der SG Wenden teil (8. Platz in 4:11,31). Er verfehlte die DM-Norm für die U20 um eine Sekunde.
Trainer Karl-Heinz Besting erkannte bei den Sprinterinnen des SC Olpe einen schwachen Tag - die Athletinnen blieben unter ihren Möglichkeiten. Ein schwacher Tag besteht also darin, dass mit Emma Rehse (25,62 Sekunden) über 200 m "nur" eine Sibermedaille in den Kreis Olpe ging und das Quartett Alina Hoberg, Julia Hippler, Christin Schneider und Wiebke Rosemeyer über die 4x200 Meter mit 1:47,09 min auf Platz 3 lief. Bitter für die jungen Damen ist, dass die anvisierte DM-Norm der U18 um 9/100 Sekunden verpasst wurde.
Somit lagen Freude und Frust bei den Meisterschaften eng beieinander. Fünf mal Edelmetall ist aber die erfreuliche Bilanz und die Kreisleichtathletik freut sich über die Ergebnisse und wünscht weiterhin Freude im Training und Erfolge bei den Wettkämpfen.