FLVW BIETET INFOVERANSTALTUNG ZU HATESPEECH, MOBBING UND DISKRIMINIERUNG IM INTERNET AN

Was, wenn ein Verein, dessen Spielerinnen oder Spieler vielleicht auch Schiedsrichter persönlich angegriffen oder beleidigt wird? Opfer von Hatespeech, Mobbing oder Diskriminierung wird? Das ist nicht länger eine hypothetische Frage. Die Fälle, in denen Spielerinnen und Spieler wegen ihrer sportlichen (Nicht)Leistung, ihrer Überzeugungen, sexuellen Orientierung oder Religionszugehörigkeit diffamiert werden, nehmen zu. Da hat es eine Mädchenmannschaft mit sexualisierter Beleidigung zu tun und soll sich wegen eines Abstiegs – öffentlich gefordert – „erhängen“. Da wird ein Vereinsvorsitzender nach einem Beitrag über ein Freundschaftsspiel gegen eine Integrationsmannschaft als „Vaterlandsverräter“ beschimpft. Das Unverständnis für solche Aussagen ist groß – und die Unsicherheit auch. Deshalb bietet der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) gemeinsam mit Zusammen1 – Makkabi Deutschland, der Bildungsstätte Anne Frank, der Gedenkstätte Bergen-Belsen und desm Landessportbund NRW am 8. Juli 2021, von 18:30 – 20:00 Uhr eine 90-minütige Informationsveranstaltung an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen konkrete Handlungsempfehlungen: Wie haben Sie Kommentare einzuschätzen? Was unternehmen Sie gegen „Hatespeech“? In welchen Fällen ist es gut, so etwas öffentlich zu machen? Was können Sie entgegensetzen? An wen können Sie sich wenden? Welche Organisationen können sofort helfen? Gleichzeitig können Sie Ihre konkreten Fragen stellen – oder einfach nur zuhören und sich informieren. Anmeldungen sind über den Veranstaltungskalender des FLVW (siehe unten) möglich.